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Vom Widerstand und der Schöpfung

In diesem Beitrag möchte ich mit dir meine Gedanken über Widerstand und Schöpfungskraft teilen.


Wenn ich in den Widerstand gehe, eine Haltung des Widerstandes einnehme ist eine Veränderung nicht möglich. Durch den Widerstand gegen etwas fokussiere ich mich auf den Aspekt, den ich verändern will und erhalte ihn damit aufrecht. Ich trenne mich von meiner schöpferischen Kraft.


Ein einfaches Beispiel soll dir zum besseren Verständnis an dieser Stelle dienen. Du fährst mit deinem Fahrrad auf einem schönen Radweg, der Boden ist eben und es lässt sich gut fahren. Nun siehst in einigen Metern vor dir einen kleinen spitzen Stein auf dem Weg liegen. Du schaust den Stein an und denkst dir, ich will nicht über diesen Stein fahren, sonst bekomme ich einen platten Reifen. Du schaust die ganze Zeit auf den Stein um nicht darüber zu fahren. Durch die Fokussierung ausschließlich auf den Stein, nimmst du dir die Möglichkeit andere Lösungswege zu sehen.


Dadurch wird sich meiner Ansicht nach nichts ändern. Das kannst du auch sehen, wenn du die Welt bewusst wahrnimmst. Die Kriege haben zugenommen, die Gewalt nimmt zu.

Mutter Theresa antwortete auf die Frage, warum sie nicht an Demonstrationen gegen den Krieg teilnimmt, sinngemäß mit den Worten: Warum sollte ich gegen etwas demonstrieren, was soll das bringen? Wenn ihr etwas für den Frieden tut, dann könnt ihr mich holen.

Mutter Theresa muss sich unserer Schöpferkraft sehr bewusst gewesen sein. Wenn ich in den Widerstand gehe beraube ich mich meiner Schöpfungskraft die mir inne wohnt und die Möglichkeit etwas zu verändern.


Die Perspektive zu ändern und nicht gegen etwas zu sein sondern für etwas, öffnet das Tor zu Veränderungen und damit zum Leben.





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