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Vergänglichkeit

Die Grundlegende Natur von allem was existiert ist die Vergänglichkeit. Ja durch die Vergänglichkeit ist Leben erst möglich. Alles was wir sind, was wir denken, was wir fühlen, was wir riechen, was wir sehen ist nicht von Dauer. Es darf entstehen, es darf wahrgenommen werden und es darf wieder gehen.

Für das Wort Vergänglichkeit kann ich auch das Wort Veränderung einsetzen. Ohne die Veränderung der Dinge wäre ein Leben überhaupt nicht möglich.

Wir halten oft an Dingen fest oder möchten Gefühle festhalten, Situationen oder Gegenstände nicht loslassen. Das hindert uns so sehr mit dem Leben in Berührung zu kommen, da wir die wahre Natur des Lebens nicht erkennen oder uns nicht an sie erinnern.

Als Mensch erscheinen uns manche materiellen Dinge nicht vergänglich, wie zum Beispiel ein Stein. Doch auch der Stein unterliegt der Veränderung, nur dauert es länger bis er seine Form ändert. Die Erosion durch Wasser oder Wind braucht seine Zeit.

Bedienen wir uns der Meditation und betrachten unsere Gedanken, Gefühle und Emotionen können wir ihre Vergänglichkeit erkennen und indem wir sie bewusst wahrnehmen verändern sie sich bereits.

Durch das Annehmen der Vergänglichkeit ist der Sprung in die Lebendigkeit des Lebens möglich. Wir halten nicht mehr fest und stagnieren, sondern verstehen die Vergänglichkeit als das Leben selbst.


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