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Gedanken über Natur und Mensch

Züge fahren nicht mehr, die Post kann nicht ausgeliefert werden, Märkte können nicht stattfinden. Der Grund dafür ist die Natur. Am letzten Wochenende zeigte die Natur uns mal wieder, wie schnell sie den Mensch in seine Schranken weisen kann.

Ich finde es immer wieder interessant zu beobachten, wie die Menschen reagieren. In den Medien wird vor katastrophalen Schneefällen gewarnt und die Winterdienste bereiten sich auf das "Schlimmste" vor.

Der Schnee ist gefallen und die Temperaturen sind deutlich unter dem Gefrierpunkt. Die Natur offenbart sich uns in einer ihrer schönsten Formen, einer herrlichen Winterlandschaft.

Und was macht der Mensch? Er versucht mit allen Mitteln das Leben in der Form aufrecht zu erhalten, wie es ohne die Schneemassen läuft. Es wird Schnee geschoben, massenweise Salz gestreut. Alles muss weiterlaufen, ohne einen Moment inne zu halten und die wunderbare Schönheit der Natur zu bewundern.

Der Mensch versucht ständig die Auswirkungen oder Naturereignisse vorherzusagen, die Natur zu beherrschen. Es geht immer darum den Mensch zu schützen, immer geht es um den Mensch, nicht aber um die Natur, die Umwelt.

Der Mensch sieht sich nicht als Teil der Natur, sondern als über der Natur stehend. Er will die Natur beherrschen. Doch die Natur zeigt uns, dass dies nicht möglich ist und der Mensch nicht über der Natur steht.

Wir als Menschen sind Teil der Natur und sind auf sie angewiesen. Die Natur bildet unsere Lebensgrundlage, unseren Lebensraum. Wir können nicht ohne die Natur leben, wohl aber die Natur ohne uns.

Wenn wir in dieser Hinsicht die Denkweise als Menschheit nicht ändern, werden wir weiterhin unsere Lebensgrundlage zerstören und die Natur wird antworten.



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