Über Herz und Gehirn

Uns wurde gelehrt oder beigebracht, dass unser Herz kontinuierlich auf Befehle des Gehirns reagiert. Das Gehirn ist die Schaltzentrale des Körpers, von dort gehen alle Signale aus, von dort wird alles geregelt. Was aber, wenn bekannt werden würde, dass mehr Signale vom Herzen zum Gehirn gesendet werden als vom Gehirn zum Herzen? Was würde das für uns als Mensch bedeuten?

Tatsächlich sind die alten Annahmen oder Lehren bereits widerlegt, wissenschaftlich widerlegt.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse stammen vom HeartMathInstitute (HMI). Dieses wurde 1991 gegründet und beschäftigt sich mit der Erforschung des menschlichen Herzens.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

 

Im Herzen wurden 40.000 spezialisierte Neuronen, sogenannte sensorische Neuriten, entdeckt. Diese Neuriten führen viele derselben Funktionen aus, die sonst im Gehirn ablaufen und bilden ein Kommunikationsnetzwerk im Herzen. Die Entdeckung durch die Wissenschaftler wurde dann als das kleine Gehirn im Herzen bekannt.

Das kleines Gehirn in unserem Herzen nimmt Veränderungen der Hormone und anderer Chemikalien innerhalb des Körpers wahr und teilt sie dem Gehirn so mit, dass unsere Bedürfnisse befriedigt werden können. Und wann verändern sich unsere Hormone oder unsere Chemie im Körper? Genau, wenn sich unsere Gefühle ändern oder Emotionen in uns aufkommen. Das Herzgehirn übersetzt die Sprache des Körpers in die elektrische Sprache des Nervensystems. Das Herz informiert das Gehirn z.B. darüber, wann wir uns in Sicherheit befinden und dass in diesem Zustand, diesem Gefühl der Geborgenheit das Immunsystem gestärkt werden kann.

Erstaunlicherweise kann das kleine Gehirn in zwei verschiedenen Funktionsweisen agieren. Zum einen kann es unabhängig vom Schädelgehirn denken, lernen, sich erinnern und unsere inneren und äußeren Welten eigenständig wahrnehmen. Und es kann gemeinsam mit dem Schädelgehirn agieren.

 

Das sind doch grundlegende Informationen, die jeder Mensch wissen sollte. Doch leider wird dieses wissen noch nicht gelehrt.

Über die gespeicherten Erinnerungen im Herzen gibt es einige Berichte von denen ich einen mit euch teilen möchte.

Ein achtjähriges Mädchen bekam das Herz eines  zwei Jahre älteren Mädchens. Kurz nach der Operation litt das Mädchen unter heftigen Alpträumen, in denen es verfolgt, angegriffen und getötet wurde. Die Herz-Transplantation war aus medizinischer Sicht erfolgreich verlaufen. Eine Psychaterin bestätigte, dass die Träume des Mädchens reale Lebenserfahrungen sein müssen. Experten, die zur Begutachtung hinzugezogen worden waren, bemerkten, dass das Mädchen Details eines ungelösten Mordfalles schilderte. Sie konnte exakte Angaben über Ort, Ablauf und gesprochene Worte des Tatverlaufs widergeben und den Täter benennen. Die Polizei konnte dem Täter den Mord an dem 10 jährigen Mädchen anhand dieser Erinnerungen nachweisen. (Der Berciht ist gut dokumentiert worden)

Was bedeutet dass nun für uns als Mensch?

Durch alle Weisheitstraditionen dieser Erde wurde das Herz schon immer als das Zentrum von tiefer Weisheit und die Verbindung zu anderen Reichen gehalten. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse untermauern das Wissen der Traditionen. Wenn du nun ein wissenschaftlich geprägter Mensch bist, kannst du dich diesen Erkenntnissen nicht entziehen oder du fragst direkt dein Herz und es wird antworten.

Das HMI hat folgendes nachgewiesen:

Negative Emotionen oder Stress führen zu unregelmäßigen Herzrythmen. Die dadurch vom Herz gesendeten  neuronalen Signale an das Gehirn lösen erhöhte kognitive Funktionen aus und limitiert unsere Fähigkeiten klar zu denken, erinnern, lernen oder effektive Entscheidungen zu treffen.

Positive emotionale Zustände hingegen, wie Mitgefühl, Freude, Glückseligkeit, Vetrauen, Geborgenheit oder Frieden bewirken das Gegenteil. Sie erleichtern die kognitiven Fähigkeiten und verstärken die positiven Gefühle und die emotionale Stabilität.

Also kurz gesagt:

Erzeugen wir positive emotionale Zustände im Herzen, wirkt sich das positiv auf unser gesamtes Leben aus.

Diese ganzen wissenschaftlichen Erkenntnisse geben uns vom Verstand geprägten Menschen ein neue Perspektive auf  das Menschsein. dieses Wissen muss in den Schulen und Universitäten gelehrt werden.